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RL12P35
#81
@Gerd

wie Du Dich erinnerst, haben wir einen "Trioptimator" für Gegentakt-A und einen "Bioptimator" für Gegentakt-B entwickelt. Hier in diesem Thread ging ich bisher von Gegentakt-A aus.
 
#82
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Hier in diesem Thread ging ich bisher von Gegentakt-A aus.

Damit entfällt Dein Argument Hochohmigkeit..
 
#83
Hallo Gucki,

zum Körting 830W: klar ist da keine "Zauberspule" drin, wohl aber ein gemeinsamer Katoden-R (200 Ohm). Die Anzapfung auf der Sekundärseite, an die dieser Katoden-R geschaltet ist, besteht aus einigen wenigen Windungen und dient wirklich der Gegenkopplung. Dadurch wird die insgesamt nicht so tolle Symmetrie etwas besser.

Ansonsten ist die untere EL84 über den 1K Widerstand von g1 direkt auf Masse geschaltet. Mit anderen Worten: die obere EL84 arbeitet in Katodenbasis-, die untere in Gitterbasisschaltung. Jetzt brauchst Du nur noch den 200R Widerstand gegen eine entsprechend große Drossel tauschen (mit 200R Wicklungswiderstand, das macht Gerd problemlos) und fertig ist die "Zauberspulenschaltung". Das diese Art der Phasendreherei mit Drossel als Rk besser geht als mit R, dürfte damals wohl bekannt gewesen sein. Nur war die Drossel unverhältnismäßig viel teurer.

Grüßle vom Rumzucker
 
#84
@Gerd: nö. Die Simulationen haben die Hochohmigkeit ja bewiesen. Man kann auch mit zwei Pentoden Gegentakt-A betreiben, selbst wenn die Pentoden noch so hochohmig sind.

------------

@Zucker: ich weiß ja, dass Du die Zauberspulenschaltung kennst. Und ich will auch nicht bestreiten, dass sie seit Urzeiten bekannt ist.

Aber ich erinnere mich auch mit Grausen an die Schwerfälligkeiten der Thread-Mitmacher, dieses simple Detail zu verstehen. Bis heute.

Ich muss daraus ableiten, dass sie doch nicht soooo geläufig war, wie Ihr mir das immer erzählen wollt.

Sich hinterher hinzustellen und das alles als "alte Kamellen" abzutun, finde ich despektierlich.

Während der Thread-Entwicklung war sie jedenfalls durchaus unbekannt.
 
#85
Also nochmal: die Zauberspule gehört in die Endstufe. Dort erst entfaltet sie alle Vorteile.
 
#86
@Gucki:

Zitat:die Zauberspule gehört in die Endstufe. Dort erst entfaltet sie alle Vorteile.

Geschmacksache, bzw. eine reine Kosten / Nutzen Abwägung.

Vorteil:

- Einfachste Schaltungsstruktur + gute Symmetrie

Nachteile:

- dank erheblicher DC-Strombelastung sehr große Bauform nötig
- damit teuer, groß und schwer

Drossel statt Katoden-R im Treiber erlaubt eine wesentlich kompaktere Bauform und ist damit preisgünstiger. Gleichzeitig ist das Thema Biasregelung in der Endstufe - was ein Thema für sich ist - wesentlich flexibler handhabbar. Deshalb würde ich die Drossel im Treiber bevorzugen - wenn es denn unbedingt so ein Eisenteil sein muss. Eine unideologische Stromquelle, gern auch mit Halbleiter, wäre mir aber ehrlich gesagt lieber, schon wegen der Breitbandigkeit.
 
#87
Ach Mensch, Zucker... Sad

...nun werd Du bitte nicht auch noch so wie unser Elektroniker-Gott. Rolleyes

Das Wort Zauberspule ist ein Synonym. Ein Synonym für eine Schaltungsanordnung, die konstanten Strom liefert.

Hab ich das nicht stets und immer und immer wieder deutlichst betont? misstrau

Siehe auch #67 hier in diesem Thread.

 
#88
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

@Zucker: ich weiß ja, dass Du die Zauberspulenschaltung kennst. Und ich will auch nicht bestreiten, dass sie seit Urzeiten bekannt ist.

Aber ich erinnere mich auch mit Grausen an die Schwerfälligkeiten der Thread-Mitmacher, dieses simple Detail zu verstehen. Bis heute.

Ich muss daraus ableiten, dass sie doch nicht soooo geläufig war, wie Ihr mir das immer erzählen wollt.

Sich hinterher hinzustellen und das alles als "alte Kamellen" abzutun, finde ich despektierlich.

Während der Thread-Entwicklung war sie jedenfalls durchaus unbekannt.

Was meinst Du, warum ich mit ein wenig Spott von "Konkurrenz der Zauberspule" sprach? Nur um Dich zu ärgern? Keineswegs, sondern nur um Dich mit der Nase auf Bild 4.30 zu stupsen, was Du offensichtlich erst jetzt begriffen hast.

Ich habe nicht aus Langeweile aus meinem Archiv gescannt (manche nennen das Arbeit), sondern um aufzuzeigen, dass das - ich wiederhole noch einmal - alte Kamellen sind. Im Westen nichts Neues!
 
#89
hallo,

erstmal Danke für die Blumen.
Wenn ich unnötigen Aufwand treibe, wie nennt man dann Gerds
"Drosselgrab" mit der ECC81? Ein Riesenhaufen Cu+Fe für eine Aufgabe die mit "etwas Sand" auch erledigt werden kann. Leider habe ich keine Möglichkeit mehr zum Selbstwickeln, deshalb muss ich Stromquellen basteln.

Hier mal ein Link zum LTP mit Stromquelle:

"Practical Phase Inverters"

http://www.angelfire.com/electronic/funw...Heart.html

Ganz nach unten scrollen.
Ich hatte eine ähnliche Schaltung schon einige Jahre in Betrieb.
Die Symmetrie ist ausgesprochen gut.
Morgan Jones empfiehlt in seinem Buch die Kaskodierung des Transistors, um eine höhere Impedanz und damit eine bessere Symmetrie zu erreichen.


mfg

Frank
 
#90
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Also nochmal: die Zauberspule gehört in die Endstufe. Dort erst entfaltet sie alle Vorteile.

Das ist Blödsinn, da man damit generell auf reinen A-Betrieb einschränkt.
Damit führt auch leichte Aussteuerung in AB sofort zu Verzerungen.

Weiterhin ist es in der Endstufe nur schwer möglich, die Katodenwiderstände zur Erzeugung der Gitterspannung in der Drossel unterzubringen, sobald etwas stärkere Röhren verwendet werden.

In der Vorstufe ist sie wesentlich besser aufgehoben, da paßt reiner A-Betrieb, und man baut symmetrisch.

Und mit gegentakt-Katodendrossel im Treiber können die Endröhren mit der Katode direkt an Masse geschaltet werden, was nicht nur AB1 sondern sogar B2-Betrieb ermöglicht.
 
#91
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

@Gerd: nö. Die Simulationen haben die Hochohmigkeit ja bewiesen. Man kann auch mit zwei Pentoden Gegentakt-A betreiben, selbst wenn die Pentoden noch so hochohmig sind.

Doch! Die Hochohmigkeit entsteht nicht durch die Stromquelle, sondern ist eine Eigenschaft der Röhren selbst.

Zitat:Aber ich erinnere mich auch mit Grausen an die Schwerfälligkeiten der Thread-Mitmacher, dieses simple Detail zu verstehen. Bis heute.

Deine plumpen Unterstellungen werden auch durch ständige Wiederholung nicht richtig.

Zitat:Sich hinterher hinzustellen und das alles als "alte Kamellen" abzutun, finde ich despektierlich.

Nein, despektierlich ist allenfalls Dein Versuch, uns alten Wein in neuen Schläuchen anzudrehen ;fight

Zitat:Während der Thread-Entwicklung war sie jedenfalls durchaus unbekannt.

Darius??? Guckis account gehackt???? misstrau
 
#92
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Das Wort Zauberspule ist ein Synonym. Ein Synonym für eine Schaltungsanordnung, die konstanten Strom liefert.

Hab ich das nicht stets und immer und immer wieder deutlichst betont? misstrau

genau das ist das Problem von Ideologien. Die interessieren sich einfach nicht für objektive Tatsachen. motz

Die Zauberspule ist keine Schaltungsanordnung, sondern ein Bauteil.
Genauer eine Spule mit hinreichend hoher Induktivität, um als Ersatz für eine Stromquelle dienen zu können.
Nicht mehr und nicht weniger...
 
#93
Zitat:Original geschrieben von FLT
Wenn ich unnötigen Aufwand treibe, wie nennt man dann Gerds
"Drosselgrab" mit der ECC81? Ein Riesenhaufen Cu+Fe für eine Aufgabe die mit "etwas Sand" auch erledigt werden kann.

na ja, der Riesenhaufen ist für beide Drosseln zusammen etwa das Volumen eines Drittels einer RL12P35...

Aber neben der Röhre nur 2 weitere bauteile, die zudem langlebig und tolerant gegen kurzzeitige Überlastung sind, halte ich für besser als eine ganze Handvoll anderer bauteile mit deutlicher Empfindlichkeit gegen Überlastung.
 
#94
Wir drehen uns im Kreis.

Die Zauberspule (= Stromquelle) in der Endstufe bewirkt exakt das, was ich beschrieben hab. Linearität einer Triode und Hochohmigkeit einer idealen Pentode.

Wers nicht glaubt, schaut in den Trioptimator-Thread oder simuliert neu, was ich sowieso empfehlen würde.

Dass es hier immer noch Leute gibt, die die genannten Merkmale anzweifeln zeigt mir, dass die Zauberspule in der Endstufe unverändert "neuartig" zu sein scheint.

-----

@Gerd: im Gegensatz zu Darius treibt mich kein Sendungsbewusstsein. Die Zauberspulenentwicklung wurde im letzten Jahr abgeschlossen. Sie liegt offen und jeder kann sie nachvollziehen. Wer sie trotzdem nicht begreifen will, der soll das mit sich selbst ausmachen. Ich kann nur berichten, was wir damals gemeinsam entwickelt und erkannt hatten. Insofern finde ich Deinen und Kurts neuerlichen Ansatz zur Leugnung der damaligen Forschungsergebnisse bei gleichzeitigen Hinweis auf den "alten Kamellen"-Status ziemlich schizo. Entweder sind es alte Kamellen, dann solltet Ihr die Vorteile ja kennen. Oder Ihr kennt die Vorteile nicht und dann können es ja (für Euch) keine alten Kamellen sein.

Da ich aber nun kein Seelenklempner bin, ist mir Euer Problem auch nicht so wichtig, muss ich zugeben. Die Zauberspule funktioniert in der simulierten Weise und einen Gegenbeweis hab ich noch nie gesehen.

 
#95
keine Angst, wir kennen die Vorteile.

Aber Du solltest nicht immer so tun, als hättest Du diese Vorteile erst entdeckt oder sogar erst Spulen ihre Induktivität verliehen ! motz

Also Schluß jetzt mit Deiner Selbstvergötterung!
 
#96
Quatsch Selbstvergötterung. Ich betrachte die Zauberspule als Gemeinschaftsentwicklung.

Wir waren damals auf der Suche nach einem perfekten Phasendreher mit den erwähnten Vorteilen. Es ging damals um die Entwicklung eines Amps mit Deinen steilen Trioden. Im Thread wars Du eher der "ungläubige Thomas". Bis heute weit davon entfernt, irgendwas zu "kennen".

Klick mich

 
#97
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Im Thread wars Du eher der "ungläubige Thomas". Bis heute weit davon entfernt, irgendwas zu "kennen".
Klick mich

hättste gerne, was?
Wenn man das liest sieht es aber ganz anders aus.

Aber trotzdem ist die Spule bei den 6C45 Unsinn, da man nicht über reinen A-Betrieb hinauskommt. Und 1H, wie Du sie eingesetzt hast, ist zu wenig. Das mag Dir als Spice-Gläubigem anders erscheinen, ist aber so. Die Selbstumkehr in der Endstufe lebt von der Qualität der Stromquelle, 1H ist für 1KHz vbielleicht brauchbar, für 20Hz aber nicht. 125 Ohm Wechselstromwiderstand würde ich nicht als ideale Stromquelle bezeichnen, zumal der Gleichstromwiderstand schon 300 Ohm beträgt. Die gesamtimpedanz wird damit bei 20Hz 325 Ohm.

Tolle Stromquelle, mit Wechselstromwiderstand 325 Ohm motz
 
#98
Du solltest mal Deine Beiträge vor dem Milestone lesen.

Und auch danach: bis heute kein Verständnis. Wobei ich ja glaube, dass Dein Unverständnis nur gespielt ist.

Wir hatten damals mit Absicht mit kleinen Werten simuliert, um die Simulationszeiten nicht so sehr anwachsen zu lassen.
 
#99
Obwohl... ich bin unsicher. Vielleicht ist das Unverständnis doch echt.

Du hast bis heute nicht begriffen, dass der Serienwiderstand keine Rolle spielt.
 
Zitat:Original geschrieben von Gerd
Aber trotzdem ist die Spule bei den 6C45 Unsinn, da man nicht über reinen A-Betrieb hinauskommt.

Ich verstehe nicht, was am Gegentakt-A-Betrieb Unsinn sein soll.

Wer höhere Leistungen haben will, kann aber gerne den "Bioptimator" verwenden.

Klick