Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Ich jedenfalls mag mich mit derart idealisierten Schaltbildern nicht befassen, außer, wenns eine neue Topologie wäre, aber das ist Gerds Schaltung nicht, soweit ich erkennen kann.
um so interessanter ist es doch, mit einer derart primitiven Schaltung ein mehr als brauchbares Ergebnis zu bekommen. Und das hängt ja nur noch von der Qualität der Übertrager und der korrekten Dimensionierung ab.
Zitat:Außerdem ist es mir auch gleich, ob das Teil nun 2 oder 4 Watt bringt, weil den Unterschied kann man ja eh kaum hören. Eingangs des Threads hat Gerd uns seitenweise vorgetragen, warum auch schon ein paar Mikrowatt genügen. Warum jetzt also das Gefeilsche am anderen Ende der Skala? In diesem leisen Verstärker sollte es um Minimalisierung der Störungen gehen.
feilschen ist was anderes als die verdoppelung eines Wertes. Schließlich reduziert das auch den Klirr bei 0,5W.
Die Störungen sind doch minimal, wenn die Stufe hohe Symmetrie aufweist. Dazu kommt die galvanische Trennung des Einganges, der hier nur zur Simulation notwendigerweise einseitig geerdet wird. damit bewegt man sich schon auf Studioniveau, sicher auch, was den Fremdspannungsabstand betrifft
Zitat:Ich verwende 400nH in Reihe mit dem 6 Ohm-Speaker, weil Gerd mir das mal so vorgab. Gerd selbst verwendet keine 400nH und einen 8 Ohm Speaker. Da vergleicht man schnell Äpfel mit Birnen.
Du hast es immernoch nicht begriffen, oder? Die Induktivität des Lautsprechers brauche ich hier nicht, und sie verfälscht die Ergebnisse. Erst wenn alles steht, kommt die wieder rein. Bei Deinem D-Amp ist das was ganz anderes, weil die Schaltfrequenz auch auf den induktiven Teil der Schwingspule arbeitet. Hier gibt es aber keine 200KHz!
Zitat:Persönlich steh ich auf "high end design". Und davon seh ich nicht viel.
Dann schau richtig hin, minimale Anzahl störender Bauteile, und vor allem keine, die großartig Verluste verursachen.